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Die Basis der Rente sichern - Staatliche Förderung nicht verspielen

40 Jahre arbeiten, in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen und sich finanziell abgesichert seines wohlverdienten Ruhestandes freuen - diese Zeiten sind vorbei. Wer heute nicht privat vorsorgt, wird im Alter seinen Lebensstandard nicht halten können. Wir sprachen mit Jochen Börgmann, örtlicher Finanzexperte der Continentale in Moers, über die private Basisversorgung.

X_Press: Herr Börgmann, seit Inkrafttreten des Alterseinkünftegesetzes wird viel über die "Basisversorgung" gesprochen. Was verbirgt sich dahinter?

J. Börgmann: Anfang 2005 hat der Gesetzgeber das "Drei-Schichten-Modell" eingeführt. Neben den privaten Renten- und Lebensversicherungen der dritten Schicht, deren Beiträge der Verbraucher voll aus eigener Tasche bezahlt, gibt es zwei staatlich geförderte Schichten: zum einen die schon bekannte Riester-Rente und die betriebliche Altersversorgung - die zweite Schicht - und zum anderen die Basisversorgung in der ersten Schicht, kurz auch "Basis-Rente" genannt, die prinzipiell der gesetzlichen Rente ähnelt.

X_Press: Was heißt das genau?

J. Börgmann: Das heißt, einfach ausgedrückt, die Basis-Rente ist eine zusätzliche lebenslange Rente - wie es in der gesetzlichen Rentenversicherung üblich ist. Entsprechend können die Leistungen aus solchen Versicherungen, außer an den Ehegatten und kindergeldberechtigte Kinder bis 25 Jahre, nicht vererbt werden. Versicherungen der Basisversorgung können auch nicht, wie zum Beispiel eine Lebensversicherung der dritten Schicht, als Sicherheit eingesetzt oder kapitalisiert werden. Und, ähnlich wie bei der gesetzlichen Rente, dürfen die Altersrenten erst im Rentenalter, bei der Basis-Rente frühestens ab dem 60. Geburtstag, ausgezahlt werden und nicht früher. Alle Versicherungsprodukte, die als Basisversorgung angeboten werden, müssen diese Bedingungen erfüllen, damit die Beiträge steuerlich abgesetzt werden können. Trotzdem lohnt es sich selbstverständlich, bei den verschiedenen Anbietern genau hinzuschauen.

X_Press: Warum? Worin liegen denn die Unterschiede und die Vorteile für den Verbraucher?

J. Börgmann: Die klassische Rentenversicherung zur Basisversorgung ist, wie der Name schon sagt, eine solide Grundlage des individuellen Altersvorsorgepakets, sofern sie auf einer sicherheitsorientierten Kapitalanlagepolitik beruht. Deshalb lohnt es sich einen Blick darauf zu werfen, wie solide und erfolgreich das Versicherungsunternehmen seine Gelder anlegt. Unternehmen wie die Continentale, die bereits über lange Zeit eine stetig attraktive Gesamtverzinsung bieten, sind da auf jeden Fall interessant. Auch Zusatzoptionen, wie der Einschluss einer Beitragsrückgewähr im Todesfall oder die Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit sollten möglich sein.

 

 

 

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